Diese Frage stellt sich auch Frederik Brounéus in seinem Buch “Yoga för rockstjärnor” (dt. Yoga für Rockstars).
Danny ist der grösste Rockstar der Welt – von vielen kopiert, u.a. Sting und Lenny Kravitz, aber doch unerreicht. Bis Danny plötzlich bei einem Autounfall ums Leben kommt. Die Welt steht still, nichtahnend, dass Danny keineswegs tot ist. Vielmehr befindet er sich auf einer abenteuerlichen Reise durch die Provence zusammen mit einem übergewichtigen Groupie, seinem ukrainischen Yogi, seinem lebensmüden Freund Samir und seinem völlig sexbessesenen Hund. Als der ukrainische Yogi mit dem Auto samt Geld und Papieren durchbrennt und Samir sich auf eine Wiese legt und beschließt nie wieder aufzustehen, sieht Danny ein, dass etwas geschehen muss, doch was?
“Yoga för rockstjärnor” ist Dannys Geschichte, vom ersten Hit bis zur der aberwitzigen Reise durch Frankreich. Doch über all dem ist es eine Geschichte von der Schönheit der Musik, dem Leben als Rockstar und natürlich der Liebe. In Dannys Fall die Liebe zu Julia, Dannys Triebfeder für den Erfolg. Doch wieviel Erfolg erträgt eine Beziehung und wie lange dauert es, bis der Erfolg jemanden so verändert, dass man ihn nicht wiedererkennt?
Mit viel Humor und unfasslich abgedrehten Figuren ist dem ehemaligen Kinderbuchautor Brounéus eine herrlich absurde Geschichte gelungen, die von der ersten bis zur letzten Seite zu unterhalten weiß. Leider ist das nur 192 Seiten “schwache” Buch (noch) nicht auf Deutsch erschienen. Bleibt zu hoffen, dass dies irgendwann geschieht, denn Dannys Geschichte ist durch und durch lesenswert und es wäre eine Schande, sie sich angesichts einer fehlenden Übersetzung entgehen zu lassen! Wer des schwedischen mächtig ist, findet Dannys Geschichte bei “Semic”, wo der Roman 2008 erschienen ist.